Wie ich mir eine neue Familie suchte

Gestrandet im Dorf Molovata. Noch freue ich mich über den Blick auf den Stausee des Dnister, die blauen Häuser aus Lehm. Da merke ich: Es gibt kein Verkehrsmittel, das mich zurück in die Hauptstadt bringen kann. Niemand spricht eine Sprache, die ich auch spreche. Soll ich dem Mann folgen, der erklärt, das Taxi führe bei ihm zu Hause? Was bleibt mir anderes übrig.

Eine Reportage aus der Republik Moldau

Erschienen im Online-Magazin ReporterReisen der Zeitenspiegel Reportageschule,
Juli 2018